EHRENAMT

FÖRDERN UND WÜRDIGEN

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Feuerwehr fördern

Ein Beispiel für Investitionen im Kreis ist die neue Feuerwehrtechnische Zentrale in Beselin. 2014 habe ich mit dem Kreiswehrführer Mayk Tessin die Idee dazu entwickelt. An den Plänen für die neue FTZ wird seither gearbeitet. Mit dem Spatenstich vom 6. März 2020 ist der Startschuss nun endlich gefallen. Damit unterstützen wir die 163 ehrenamtlichen Wehren bei ihren wichtigen Aufgaben. Nicht nur beim Brandschutz und der technischen Hilfeleistung, sondern auch in ihrer Funktion in der ländlich geprägten Gesellschaft. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich bei allen Wehren, dem Kreisfeuerverband und der Brandschutzdienstelle des Landkreises für die hervorragende Zusammenarbeit.

Die Ausstattung der Wehren muss aber noch besser werden. Im Kreishaushalt sind seit dem Doppelhaushalt 2019/2020 dafür jährlich 500.000 Euro zusätzlich zu den 750.000 Euro aus der Feuerschutzsteuer eingeplant. Damit sind wir der Landkreis mit dem höchsten Fördermitteletat im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Ich freue mich auch, dass die Landesregierung nachgezogen hat und unserer Forderung nachkommt, die Anschaffung moderner Fahrzeuge stärker zu fördern. Insbesondere die Wehren im ländlichen Raum sollen in die Lage versetzt werden, alte Technik – zum Teil noch hergestellt vom VEB Feuerlöschgerätewerk Luckenwalde – durch neue zu ersetzen. Gemeinsam bewältigen wir diese Aufgabe noch besser.

Vereine unterstützen

Ich habe in den zurückliegenden Jahren viele Vereine und Initiativen besucht, die sich in die Gesellschaft einbringen – sie organisieren Freizeit, Bildung, Sport und vieles mehr. Vereine berühren so ziemlich jeden Lebensbereich und machen unseren Kreis sehr lebens- und liebenswert.

Das will ich auch weiter fördern und unterstützen. Die Vereinslandschaft ist bunt, vielfältig und sehr leistungsfähig. Das muss so bleiben.

Zwei Beispiele, die mich in diesem Jahr besonders beeindruckt haben. Und die sind echte Gegensätze.

Da ist zum einen „Power On“ in Belitz aus der Region zwischen Gnoien und Teterow. Ein Verein von jungen Menschen, die vor Ideen sprühen, die auch mal einfach losmachen, Leute begeistern und sogar bis in die Entwicklungszusammenarbeit vorpreschen. Mittlerweile machen sie auch Jugendsozialarbeit in der Region Teterow. Der Landkreis fördert ihre Arbeit mit Mitteln aus dem Programm Demokratie leben.

Und dann ist da zum anderen die Frauengruppe Kobrow-Goritz. Eine Gruppe, die sich eigentlich um eine Frau herum gebildet hat. Die machen seit 20 Jahren jedes Jahr eine Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche. Mit ganz einfachen Mitteln, ohne große Vereinsstruktur und mit super viel Herzblut. Da habe ich Beratung durch die Ehrenamtsstiftung organisiert. Mit Erfolg. Ich finde es wichtig, dass wir genau solche ehrenamtlichen Strukturen, groß und klein, laut und leise unterstützen.

Und das tun wir ganz konkret durch unsere Ehrenamtsforen. In diesem Jahr waren wir in Güstrow, Teterow, Sanitz und Kröpelin. Eingeladen waren ehrenamtlich Tätige und geschult wurde über die Möglichkeiten zur finanziellen Förderung durch die Kreisverwaltung. Das nenne ich Bürgernähe.

Nun kann der Kreis aber nicht so viel Geld aus der Kreisumlage für die Kultur ausgeben, dass den Gemeinden nichts mehr bleibt. Da wäre ich auch nicht ehrlich, wenn ich jetzt sagen würde, der Kreis muss mehr Geld für die Kultur ausgeben.

Die Kommunen brauchen eigene Mittel und wir unterstützen gern. Oft auch indirekt. Ich will, dass der Landkreis Rostock ein Ermöglicher ist, kein Verhinderer.

Und wenn der Kreis Geld in Gebäude steckt, die Gemeinden fördert, entstehen dabei auch Räume für Kultur. Das stärkt den Kulturstandort.

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